Allgemeine Infos - Draisine

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Die Draisine.

Benannt wurden Sie nach ihrem Erfinder Karl Friedrich Freiherr Drais von Sauerbronn (1785-1851). Dieser baute im Jahre 1817 seine Laufmaschine und nannte seine Erfindung "Draissienne".

1847 wurde in Wien ein Hilfsfahrzeug für Bahnarbeiter erfunden. Dieses lief auf einer Schiene und wurde mit den Füßen abgestoßen. In Anlehnung an die Erfindung von Karl Drais wurde dieses Schienenfahrzeug "Draisine" genannt. Im Laufe der Zeit gab es verschiedene Varianten von Draisinen - per Fußgetriebene Draisinen, Handhebel-Draisinen als auch Motordraisinen. Die Draisinen dienten damals den Eisenbahnern als Transportmittel bei Streckenkontrollen, kleineren Reparatur- sowie Instandhaltungsarbeiten, sogar Post wurde damit transportiert.

Heute werden Draisinen überwiegend im Freizeittourismus eingesetzt. Dort hat sich die Fahrraddraisine mit unterschiedlicher Sitzplatzanzahl etabliert.

Das gilt auch für die Kochertal-Draisine im Limpurger Land. Hier kommen auf der 4 km langen Strecke (einfache Strecke) in der Saison 2010 insgesamt 6 Draisinen mit einer Gesamtkapazität von 28 Personen zum Einsatz. Darunter ist auch eine "Rollstuhl-Draisine".

 
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